Sie sind hier: Startseite » Pfarrkirche » Schwester Irene

Patenschaftsaktion für die Ärmsten in Mosambik

Eine Patenschaftsaktion für die ärmsten Kinder in Mosamibik startet die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Neuwied-Irlich. Unterstützt werden soll damit die Arbeit von Schwester Maria da Assuncao in Nampula, die das große Missionswerk von Schwester Irene fortführt.

Wie ist die Situation in Nampula?

Schwester Maria da Assuncao schreibt dazu:
Im Jahr 2006 hatten wir in der Stadt Nampula 270 Kinder im Kindergarten; über die Hälfte davon waren sehr arme Kinder, die durch Patenschaften und andere Spenden unterstützt wurden. In der Missionsschule Ribáuè hatten wir 150 Kinder, davon konnten 120 nichts zahlen. In der Grundschule haben wir in Nampula 585, in Ribáuè 80 arme Kinder unterstützt. Ohne Hilfe würden diese Kinder nicht in die Schule gehen können.

Wie funktioniert die Patenschaft?

Mit einem Beitrag von 70 Euro kann ein Kindergarten- oder Grundschulplatz finanziert werden.
Bitte die Patenschaftserklärung (hier als Pdf-Datei zum herunterladen) [119 KB] ausfüllen, Spendenbetrag eintragen und an das Pfarramt Irlich weiterleiten.

Was geschieht mit dem Geld?

  • Wir bezahlen einen Kindergartenplatz für ein ganzes Jahr, eingeschlossen eine warme Mahlzeit am Tag. Jedes Kind erhält Wäsche und Kleidungsstücke damit es immer sauber kommen kann, dazu ein Paar Schlappen und Seife.
  • Für die Schulkinder bezahlen wir die Anmeldung in der Schule, geben Uniform (Pflicht) und Schulmaterial und bezahlen alles was mit der Schule zu tun hat. Die ärmsten dieser Kinder, die an Hunger leiden, bekommen auch jeden Tag von uns das Frühstück.
  • Wenn Kinder krank werden bezahlen wir die Medikamente. In schweren Fällen bezahlen wir auch einen privaten Kinderarzt. Einige Kinder brauchen nur 5 oder 6 Euro im Jahr für Medikamente, andere können 20 Euro brauchen. Einmal einen privaten Kinderarzt zu bezahlen, einschließlich Untersuchung kostet zwischen 40 und 60 Euro.
  • Weil die meisten armen Kinder nicht staatlich registriert sind bezahlen wir für sie, damit sie überhaupt einen Namen haben.
  • Mit 70 Euro im Jahr unterstützen wir das Kind mit allem was es braucht - Schule, Kleidung, Essen, Medikamente. Das Geld kommt alles auf ein einziges Konto: Einige Kinder brauchen mehr, andere weniger. Einige brauchen Schulgeld, andere werden krank, sind unterernährt, haben zerissene Kleidung - jedes bekommt was es braucht.
  • Das Kind selbst weiß nicht das es Paten hat. Persönliche Briefe und Pakete sind zu vermeiden, damit es keine Unterschiede zwischen den Kindern gibt. Die Paten erhalten ein Foto von "ihrem" Kind, wissen wie es heißt, ob es bei den Eltern oder woanders wohnt, Zahl der Geschwister usw. Einmal im Jahr erfahren sie, was mit dem Kind geschieht: Ist es noch im Kindergarten oder in welcher Klasse?